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Pyjamas aus Seide

Pyjamas aus Seide

Alltägliche Nutzgegenstände wie der Schlafanzug sind so selbstverständlich, dass man ihre Herkunft und Geschichte selten hinterfragt. Dabei weiß jeder um das angenehme Gefühl, in der Nacht einen bequemen Pyjama zu tragen – insbesondere aus einem exklusiven Stoff wie Seide. Die Tradition des Pyjamas und die Hintergründe zum Material der Seide zeigen die exotischen Wurzeln des nächtlichen Schlafgewandes und machen ihn zu einem Überbleibsel aus 1001 Nacht.

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Der Pyjama: Kultur aus Indien

Bereits vor mehreren Jahrhunderten galt der Pyjama in Indien als bequemes Kleidungsstück, das auch im Alltag und in der Freizeit getragen wurde. Ursprünglich meint der Begriff „Pyjama“ jedoch lediglich „Beinkleid“ und war zu dieser Zeit nur eine leichte Hose, die mit einer Schnur zusammen gehalten wurde. Im 17. Jahrhundert wurde diese Art von Pyjama von britischen Kolonialisten nach Europa gebracht, wo er fortan als bequeme Freizeitkleidung galt.

Insbesondere das seltene Material der Seide war im Kolonialhandel sehr beliebt. Größere Popularität erreichte er jedoch erst im späten 19. Jahrhundert, als er mit einem zugeknöpften Oberteil kombiniert wurde. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts löste diese Pyjama-Kombination das Nachthemd für Männer ab. Bis heute hat der Pyjama einen weltweiten Siegeszug hinter sich: Mittlerweile ist er international das verbreitete Kleidungsstück für die Nacht, sowohl für Männer als auch für Frauen. Das leichte Tragegefühl und die Bequemlichkeit machen ihn zu einem Alltagsanzug, der zu Hause auch am Tage getragen wird.

Die Seide: luxuriöse Faser aus China

Mit „Seide“ wird die Faser aus dem Kokon der Seidenraupe bezeichnet, die in China heimisch ist. Dieses Material ist die einzige Endlos-Faser aus der Natur. Seit Beginn der Zeitrechnung ist die Seide essentieller Bestandteil der chinesischen Kultur und des Handels. Besonders in der Kolonialzeit war sie die wichtigste chinesische Handelsware und wurde über die Seidenstraße nach Europa gebracht. In ihrem Ursprungsland galt und gilt sie aufgrund ihrer Seltenheit als Zeichen des Wohlstands.

Während der Kolonialzeit war sie ein herausragendes Symbol für einen hohen gesellschaftlichen Stand und wurde mit hohen Preisen gehandelt. Seide zeichnet sich vor allem durch ihren Glanz und ihre hohe Festigkeit aus, während eingearbeitete Farben auf diesem Material besonders leuchtend wirken. Zudem schützt Seide vor Kälte und isoliert gegen Hitze. Da Seide zwar wenig knittert, als reiner Naturstoff jedoch gegen äußere Einflüsse empfindlich ist, muss sie mit Vorsicht gewaschen und getrocknet werden.

Pyjamas aus Seide: Elegant und zeitlos

Entsprechend ihrer historischen Wurzeln sind Pyjama und Seide auch noch heute gesellschaftlich etabliert. Durch das angenehme Tragegefühl der Seide und den bequemen Schnitt eines Pyjamas ist die Kombination aus beidem der ideale Begleiter für die Nacht. Dabei können Pyjamas aus Seide sowohl feminin als auch maskulin wirken: Ist der Pyjama gerade geschnitten, hat lange Hosenbeine und Ärmel und sitzt locker, strahlt er eine männliche Eleganz aus. Schlafanzüge aus Baumwolle wirken an Herren schnell sehr leger und unedel, wogegen der Seidenstoff die luxuriöse Seite des Gewandes betont.

Doch auch für Damen hat der Pyjama gegenüber einem altmodischen Nachthemd diverse Vorteile: Ein Nachthemd rutscht während des Schlafes hoch und lässt so schnell winterliche Kälte auf den Körper einwirken. Ein Pyjama dagegen kann – in langer Form – im Winter wärmen und mit weniger Stoff den sommerlichen Schlaf unterstützen. Ist der Pyjama dabei figurbetont geschnitten oder zeigt Dekolleté, wirkt er besonders feminin. In Verbindung mit dem zarten Seidenstoff entsteht damit eine verführerische Kombination für die Nacht. Pyjamas aus Seide bieten damit nicht nur die Vereinigung von indischer und chinesischer Kultur, sondern auch von Bequemlichkeit und Luxus. Sie sind in strahlenden Farben, unterschiedlichsten Schnitten und diversen Längen für männliche und weibliche Kunden ein Hauch aus 1001 Nacht.

Bildquelle: © Depositphotos.com/[Byelikova (Oksana Byelikova)]


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