Mode, Trends & Accessoires

Kein Winter ohne Mantel – die Trends für die Saison 2011/12

Wir werden nicht lange warten müssen und erst recht keinen aktiven Beitrag leisten müssen, bis/damit er wieder kommt – der Winter. Alljährlich schickt er seinen Herbst als Vorboten, der uns mit grauem Wolkeneinerlei und Regen, Wind und kühlen Temperaturen zeigt, dass der Sommer vorbei ist und wir die dünnen Kleidchen und Flip-Flops getrost einmotten können. Nicht wenige von uns Frauen erfüllt diese Tatsache mit Wehmut, denn die unbeschwerte Zeit der flippig-bunten Outfits auf gebräunter Haut ist vorüber. Plötzlich ist modisches Umdenken angesagt: Die Farben der kühleren Jahreszeit sind tendenziell dunkler und dezenter, die Schnitte schlichter – und wir verhüllen uns, anstelle unseren Körper offen zu zeigen.

Letzteres erklärt sich natürlich aus den veränderten klimatischen Bedingungen, denn gegen Kälte, Nässe und Wind hilft nur eins: Einpacken. Im Herbst und Winter verpackt Frau sich am besten in mehreren Schichten, um sich beim Aufenthalt in wärmeren Gefilden je nach Temperatur mehr oder weniger entblättern zu können.

Sie trägt dann also deutlich mehr Kleidungsstücke gleichzeitig – und sicherlich verdient jedes einzelne von ihnen ihre modische Aufmerksamkeit. Jedoch – so modebewusst eine Frau auch sei, wenn es um ihre Herbst-/Winter-Garderobe geht, wird sie sicherlich doch Prioritäten setzen und der „äußersten“ aller textilen Hüllen die größte Bedeutung beimessen.

Und jene Schicht ganz außen, welche einerseits für jedermann sichtbar ist und andererseits das komplette Darunter diskret vor den Blicken der Umgebung versteckt, ist der Mantel. Ja, ja – selbstverständlich war und ist die Jacke eine Alternative, aber sie verhüllt eben nur den oberen Teil des Outfits und kann ohne die Bekleidung der Beine modisch nicht existieren. Der Mantel indessen kann theoretisch als Instrument unserer modischen Darstellung nach außen genügen. Ein Grund mehr für die Anschaffung eines neuen Mantels, der uns in allen Lebenssituationen der kommenden Saison begleitet und mit dem wir – völlig unabhängig davon, worüber dieser Mantel geworfen wird – im Handumdrehen perfekt gekleidet sind und umwerfend gut aussehen.

Ob es uns Frauen nun passt oder nicht: Wir brauchen eigentlich schon zwei Mäntel – nämlich einen leichteren für den Herbst und ein dickes Modell, welches uns auch bei arktischen Temperaturen nicht frieren lässt. Das bedeutet in der Tat einen doppelten Angriff auf unseren Geldbeutel. Wer dessen ungeachtet nur ein Exemplar kaufen möchte, sollte sich für einen Mantel mit ausknöpfbarem Futter entscheiden. Er ist wandlungs- und anpassungsfähig: Futter rein= warm, kuschlig und winter-like, Futter raus= schützende Hülle für den Herbst und wärmere Wintertage.

Praktisch soll er also sein, der neue Mantel für die Herbst-/Wintersaison 2011/12. Aber schön und modisch natürlich auch – also sollte Frau schon wissen, was „in“ ist, bevor sie sich möglicherweise fernab der Trends in irgendein Modell verliebt und in eine „Fashion-Sünde“ investiert.
Was die Farbskala angeht, so heißt es „out“ für die dunklen Lilatöne und die vielen Rot-Schattierungen des letzten Winters. Stattdessen wird des deutlich klassischer und gedeckter – nicht nur Black is back, auch edles Dunkelblau macht bei Mänteln wieder von sich reden. Außerdem wird sie grau und dunkelbraun, die kommende Saison der wärmenden Hüllen. Wer´s heller mag, hält sich an Sandbeige und Camel – übrigens die Trend-Mantelfarbe für die nächsten Modemonate.

Auch die Schnitte zeigen sich klassisch und beinahe retrospektiv: So ist der gute alte Zweireiher wieder da, begleitet von der Trenchcoat-Form als modischem Evergreen, und der Dufflecoat mischt auch wieder mit. Doch wenn die Trends von gestern auch heute noch zeitgemäß sein wollen, brauchen sie schon ein paar moderne Details – als Facelift sozusagen. Die kommen in Form von Stehkragen, Puffärmeln, Taillengürteln und vielen Reißverschlüssen daher und bringen Vielfalt als auch frischen Wind in nostalgisch wadenlange oder schwingend-weite, kurze Mantelmodelle.

Bildquelle: © StefanieB. – Fotolia.com


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