Mode, Trends & Accessoires

Selbst gestrickter Luxus

Mädels, lasst die Nadeln klappern…!

Nein, nicht um für Papa, Mama oder Tante an Heiligabend ein selbst gemachtes und somit individuelles Weihnachtsgeschenk parat zu haben– und dicke Wollsocken müssen es nun auch nicht unbedingt sein, selbst wenn diesen mit geschicktem Styling sicherlich auch zu modischen Reizen verholfen werden kann.

Ja, es geht ums Stricken – denn Maschen sind in dieser Herbst-/Winter-Saison ultra-in.

Egal, ob aus dick-flauschigem oder dünnem, seidig-glattem Material – ob große oder kleine Maschen – Pullover oder Jäckchen, Outdoor-Jacke oder einfach nur Accessoire in Form von Handschuhen oder Schal – Gestricktes liegt derzeit absolut im Trend.

Die Gründe liegen nicht unbedingt auf der Hand, offenbaren sich aber auf der Haut. Denn Strickmode wärmt einzigartig, darin lässt es sich herrlich kuscheln, man fühlt sich aufs Wohligste verpackt und vor Kälte und Wind optimal geschützt. Hinzu kommt der modische Aspekt: Die Optik ist vielfältig und hängt im Wesentlichen von der Garnstärke und dem verwendeten Muster ab. Feinfädige Wolle zum Beispiel bildet zarte Maschen und ein dichtes, sehr homogen wirkendes Gewebe – die sich so ergebende Optik ist edel-elegant.

Ist das Material indessen dick und unregelmäßig verzwirnt, so entstehen große Maschen und ein eher lässig-sportiver Look. Dies ist jedoch durchaus erwünscht, denn wo steht denn geschrieben, dass Gestricktes immer supergleichmäßig gearbeitet sein und piekfein aussehen muss?

In diesem Jahr wird die Fashion-Szenerie indessen durch ganz spezielle Maschenware bereichert. Diese ist aus speziellen (leider sehr teuren) Luxusgarnen genadelt – sie nennen sich Mohair, Angora, Alpaka, Kaschmir, Bison und Yak. Wem die ersten vier Begriffe bekannt vorkommen, die beiden letzten jedoch nicht, hat modisch nichts verschlafen. Das aus der Unterwolle des Hochlandrindes Yak gefertigte Garn als auch Bisonwolle sind nämlich brandneu.

Das Yak lebt im zentralasiatischen Hochland unter extremsten klimatischen Bedingungen – und davon profitiert letztendlich derjenige, der das aus Yak-Garn gefertigte Kleidungsstück tragen darf. Die Wolle ist aufgrund der Anpassung des Tieres an Kälte, Nässe und Wind besonders dicht, dabei aber gleichzeitig auch sehr fein und weich – und wärmt somit unglaublich. Leider ist Yak-Garn derzeit nur ungefärbt, also in natürlichem Braun oder Hellgrau erhältlich. Sicher wird das aber nicht so bleiben: Fashion-Spürnasen sagen dem Material eine glorreiche modische Zukunft voraus.

Da werden die ersten Einfärbungen wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Auch Bisonwolle gehört zu den modernen Luxusgarnen. Sie ist nicht nur außergewöhnlich weich, sondern zusätzlich derart hautverträglich, dass sie sich selbst für Allergiker eignet. Angenehmes Plus: Das Material ist sehr pflegeleicht, maschinenwaschbar und sogar trocknergeeignet.


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