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Die richtige Krawatte für den Mann von Welt

Die richtige Krawatte für den Mann von WeltSie gilt als bieder, konservativ, modern, geschmackvoll oder stylisch – die Krawatte ist immer ein Accessoire, von dem gern auf den Träger geschlossen wird.

Sie hat eine große Symbolkraft. Wer Krawatte trägt, sendet Signale über seine Person und seine Einstellung an seine Umgebung.

Banker, Berater, Manager, Businessmenschen und Politiker zum Beispiel bringen mit der Kombination aus Anzug, Hemd und Krawatte zum Ausdruck, dass sie sich seriös kleiden und ebenso denken und handeln.

Manche belassen es bei der Symbolik, andere handeln auch entsprechend dem symbolischen Signal
Der Mann von Welt trägt Anzug und Krawatte zum passenden Anlass in der passenden Umgebung. Weißes Hemd und Krawatte auf dem Tennis-Court des Urlaubshotels sind ebenso unpassend, wie Lederjacke und Rocker-Outfit beim Opernabend. Der richtige Sinn für das richtige Outfit zum passenden Anlass sagt viel aus über guten Geschmack und guten Stil.

Warum aber glauben wir, dass Anzug und Krawatte ein Symbol für Seriosität und guten Geschmack sind? Die Antwort liegt möglicherweise in der Geschichte. Ab dem 3. jahrhundert vor Christus sieht man bei Darstellungen der damaligen Zeit Figuren mit um den Hals gebundene Tüchern, geschmückt mit kunstvollen Knoten. Die als „Focale“ bezeichneten Tücher waren vor allem bei Rednern sehr beliebt. Tücher und Knoten spielten in der Folgezeit in allen sozialen Schichten eine wichtige Rolle als Erkennungsmerkmal für die Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe, zu einer sozialen Schicht oder eines bevorzugten Stils. Wie nicht anders zu erwarten spielt die Mode in Frankreich bei der Namensfindung für die Krawatte eine gewichtige Rolle.

Am Hofe Ludwig XIV. wurde im Jahre 1663 eine Truppenparade vor dem im Bau befindlichen Schloss von Versailles abgehalten. Ein Regiment kroatischer Reiter trug als Erkennungsmerkmal ein Stück Stoff, welches mit einem kunstvollen Knoten am Hals befestigt war, und dessen Enden locker über die Brust hingen. Dieser Bestandteil der Uniform zog derart die Aufmerksamkeit des Königs auf sich, dass er ihn als Erkennungsmerkmal des Adels einführte. Der Begriff „Krawatte“ soll insofern eine sprachliche
Abwandlung von „ a la croáte“ sein – was nichts anderes als „der Kroate“ oder „wie der Kroate“ bedeutet. Von da an spielten Krawatten, Binder und Halsbinden als Erkennungsmerkmal der gehobenen Gesellschaft besonders des Adels und des Militärs eine wichtige Rolle.

Krawatten gibt es in unzähligen Farben und Mustern, gefertigt aus vielen verschiedenen Materialien und mit eigenen Accessoires. Krawattennadeln oder Krawattenklammern vervollständigen den edlen Eindruck und unterstützen den korrekten Sitz. Die Krawatte macht nicht den Menschen, der sie trägt. Aber sie gibt – ebenso wie die Schuhe – ein deutliches Signal für den guten Geschmack und den Sinn für Stil seines Trägers.

Der Mann von Welt trägt in jedem Fall eine hochwertige Krawatte aus edlem Material, sauber und gepflegt, die 1,45 bis 1,55m Gesamtlänge hat und gebunden knapp handbreit über dem Hosenbund endet. Die Krawatte ist sauber gebunden, hat keine Falten und vor allem keine Flecken. Farbe und Muster passen zum Anzug und geben als Ensemble das Signal eines modebewussten und stilbewussten Menschen an die Umwelt. Richtig eingesetzt wird dieses Signal auch verstanden.


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