Mode, Trends & Accessoires

Der gute alte Smoking

Zugegeben, Zeit zum Ausgehen sollte man sich ganzjährig nehmen – aber die kalte Jahreszeit ist nun mal besonders festlich und die Gelegenheiten offenbaren sich dann als ausgesprochen zahlreich. Natürlich sind nicht alle Veranstaltungen wie Konzert oder Theaterbesuch, Opernabend oder Ballnacht gleich festlich – die Abstufungen sind bekannt. Diese sollte nicht nur SIE, sondern auch Mann bei der Auswahl der Kleidung beachten. Wer da nicht aufpasst, ist schnell over- beziehungsweise underdressed – und das ist nicht nur unangenehm, sondern zudem auch vermeidbar.

Frauen sind oft für alle glamourösen „Eventualitäten“ gerüstet, Männer hingegen in dieser Hinsicht meist nur schlecht ausgestattet. Viele wollen einfach nicht einsehen, dass ein Smoking zur Basis-Ausstattung eines jeden Herrn gehört – und sei es nur, um für eine möglicherweise recht unerwartet ins Haus flatternde Einladung gerüstet zu sein, welche dezidiert darauf hinweist, Mann möge an diesem Abend doch bitte im Smoking erscheinen.

Männer, habt Mut zum Smoking! Es ist durchaus kein alter Hut, dieses Ensemble. Denn nicht nur  seine Basis-Bestandteile – Jackett und Hose – lassen durchaus umfangreichen Spielraum für modische Gestaltung, auch die typischen Accessoires wie Hemd und Kummerbund, Fliege und Schuhwerk lassen sich vielfältig designen. Dass dies funktioniert, demonstrieren die ganz großen Designer natürlich am besten. Und selbst wenn man nur über ein begrenztes Budget verfügt, so ist ein modischer Smoking eigentlich für jeden erschwinglich, gibt es derartige Modelle doch auch in den großen Kaufhäusern, kleineren Fachgeschäften und Boutiquen.

Ein Fashion-Streifzug durch die Innenstadt oder das Internet lohnt sich, schließlich beweist er zu allerst einmal, dass ein Smoking wirklich nicht unbedingt schwarz sein muss. Inzwischen gibt es ihn auch in Nachtblau, Dunkelgrün, Anthrazit und Bordeaux – allesamt Farben, die dem klassischen Schwarz in Sachen festlicher Optik in nichts nachstehen. Auffällig ist auch, dass Größe, Form und Gestaltung des Revers mittlerweile erstaunlich variieren – und dass der früher alleinig übliche Schalkragen mit Satin als Beleg-Stoff an dieser Stelle durchaus kein Muss mehr ist. Inzwischen findet man am vielfältigst geformten Revers nämlich zum Beispiel auch Samt oder Moiré, teilweise sogar dezent gemustert und in Kontrastfarbe zum Oberstoff des Jacketts.

Und auch die Smoking-Hose zeigt Raum für modernisierende Veränderungen: Mal gerade geschnitten, mal in schmaler Zigarettenform, mal mit seitlichen Biesen oder ohne. Wer wenig Wagemut hat, besorgt sich indessen einfach ein hundertprozentig klassisches Smoking-Modell und „peppt“ es mit einem superstylishen Hemd und extravagantem Kummerbund nebst Fliege auf.


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