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George, Gina & Lucy – Bags

George, Gina & Lucy – 3 Worte für eine Handtasche. Seit Jahren bereits ist dies das Label für „Must Have“-Taschen, und inzwischen steht GGL sogar für wahren Kult, der sich sowohl locker über der Schulter als auch am Arm baumelnd trägt.

George, Gina & Lucy macht Handtaschen nicht nur für eine Saison, die Bags sind zeitlos und trotzdem kein bisschen konservativ – eher spektakulär und „unlangweilig“. Eben trendy, aber nicht zu weit vorn – und vor allem unverwechselbar. Die Markenzeichen sind riesige Karabinerhaken und Metallknöpfe, dekorative Bänder und Schnüre, das „George, Gina & Lucy“- Logo in zentimeterdicker Schrift und gewagt- witzige Modellnamen wie „The Schnitzel“ oder „Loveboat“, „Needs Botox“ oder „Anything goes“.

Denen bleibt die GGL- Bag auch stets treu – trotz der vielen Modell- Variationen. Es gibt sie in knalligen als auch in dezenten Farben – aus Nylon, Leder oder Lack – in Klein über Mittelgroß bis XXL – als Begleiter für Büro, Shopping oder Party, Sport oder Strand.

Auch die Kleinsten können bereits von dem Label profitieren – für sie haben die Taschen Miniformat – und für all jene, die die Sonne zu sehr blendet und die ein neues Behältnis fürs Kleingeld benötigen, bietet GGL mittlerweile auch Sonnenbrillen und Portemonnaies an.

Lange wusste niemand so richtig, wer hinter dem Label steckt. Lange kursierten die aberwitzigsten Gerüchte über den / die Designer. Und auch heute noch ist es ein Geheimnis, wie der Name „George, Gina & Lucy“ zustande kam.

Die Geschichte von GGL

Bekannt und bewiesen ist jedoch inzwischen eines: Die Geschichte von GGL ist die Geschichte von Nicolas Neuhaus, seiner Frau Nicole Bailly und seinem Freund Oliver Bruhn. 2004 entwerfen sie im hessischen Langenselbold mit Ihrer Designfirma „Departmentgreen“ Nylontaschen – praktisch, wasch- und (bei einem Preis zwischen 50 und 100 Euro) auch bezahlbar. Sie lassen 1500 Stück in China produzieren und von Nicoles Vater, der zehn Boutiquen besitzt, vertreiben. Nach wenigen Wochen bereits ist die Kollektion ausverkauft, drei weitere Monate später werden die ersten Modelle bei ebay zum doppelten Preis versteigert, in Internetforen fahnden Frauen verzweifelt nach Bezugsmöglichkeiten.

Von da an geht es Schlag auf Schlag: Nicolas Neuhaus kommt mit der Herstellung kaum noch nach – verkauft 2006 europaweit 400.000 Taschen, im Jahr 2007 bereits das Doppelte, das Vertriebsnetz explodiert. Zwar sind die Auflagen der Modelle inzwischen limitiert, doch die drei Namen werden auch in diesem Jahr von weiterhin größer werdenden weiblichen Bataillonen durch die Straßen ganz Europas getragen – und ein Ende des Booms ist noch nicht abzusehen.

Bildquelle: © Heidi Baldrian – Fotolia.com


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