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Funkelnde Uhren von Maurice Lacroix

Maurice Lacroix Uhr

Maurice Lacroix UhrArmbanduhren – sie schmücken die Handgelenke von Männern und Frauen und sind doch mehr als nur ein Schmuckstück. Objekte, die ihren praktischen Nutzen oft hinter einem äußerst dekorativen Äußeren verstecken – Instrumente, welche eine Fülle unglaublich ausgefeilter technischer Raffinesse in sich bergen – feinmechanisches Hightech eben.

Die allerersten, vor etwas 200 Jahren am Körper getragenen Uhren hatten jedoch kein Armband, sondern waren an einer langen Kette befestigt und wurden in der Hosentasche des Herrn verstaut.

Damals trugen Damen noch keine Uhren. Dies ergab sich erst mit den Anfängen der Emanzipation – eben zu jener Zeit, da die Uhr plötzlich ein Band erhielt und somit von der Hose an den Arm wanderte.

Inzwischen sind Armbanduhren meistens unisex.

Zwar gibt es immer noch explizit für Damen beziehungsweise Herren gedachte Modelle, jedoch befindet sich diese geschlechtsgebundene Trennung auf dem Rückzug, da heutzutage mehr und mehr Frauen Herrenuhren bevorzugen – und sich dabei kein bisschen unweiblich fühlen. Warum sollten sie auch? Schließlich sind die Damenmodelle in den letzten 20 Jahren deutlich größer geworden – und überdies hat Frau mittlerweile erkannt, dass nicht nur eine zierliche goldene und somit sehr typische Damenuhr eine äußerst feminine Wirkung haben kann, sondern auch ein recht voluminöser Herren-Chronograph.

Die Zeiten ändern sich eben – und mit ihnen auch die Einstellung von Mann und Frau hinsichtlich ihrer Identität. Was sich bei Liebhabern von Armbanduhren indessen nicht geändert hat, ist ihre Freude an den Materialien Gold, Silber und Platin und an deren Erweiterung durch Edelstahl. Eine Attitüde, welcher der Schweizer Hersteller Maurice Lacroix mit seinen betont geschmackvollen, aber gleichzeitig erschwinglichen Luxusuhren vollständig entspricht.

Es ist nicht ganz so einfach, Luxus zu raisonablen Preisen anzubieten – und dabei trotzdem noch als Produzent von Luxusartikeln anerkannt zu sein. Maurice Lacroix jedenfalls gelingt dieser Spagat – und dies mag eventuell daran liegen, dass das Unternehmen noch relativ jung ist und daher jene Flexibilität besitzt, die nötig ist, um den Wünschen seiner Kunden in Gänze zu entsprechen. 1975 im schweizerischen Saignelégier gegründet, erhielt die Marke ihren Namen von einem gerade verstorbenen Vorstands-Mitglied des Mutterunternehmens. Anfänglich stand Maurice Lacroix nur für qualitativ hochwertige, aber eher traditionelle mechanische Uhren, bemühte sich dann aber um mehr Innovation.

Mit Erfolg, denn 1990 brachte die Firma mit ihrer „Masterpiece Collection“ eine Uhren-Serie heraus, die mit technischen Neuheiten wie geschliffenen Brücken und gebläuten Schrauben überzeugte – und den Uhren-Markt beinahe revolutionierte. Eine Vorreiterrolle, die das Unternehmen bei der Einführung eines Modells beibehielt, dessen gläserner Gehäuseboden einen Blick ins Uhrwerk zuließ. 2007 schließlich brachte Maurice Lacroix sein erstes Chronographen-Kaliber auf den Markt, das es vollständig selbst entwickelt hatte.

Da Maurice Lacroix die komplexen Komponenten für seine mechanischen Kaliber in eigenen Werkstätten herstellt, zählt das Unternehmen zu den Uhrenmanufakturen des Landes. Jährlich verlassen gut 50.000 mechanische Modelle die Fertigungs-Orte Saignelégier und Montfaucon – dies entspricht fast der Hälfte der gesamten Maurice Lacroix-Uhren-Produktion.

Somit umfasst das Sortiment des Schweizer Herstellers auch Uhren mit automatischem, elektrischem und elektronischem Werk – man denkt und handelt eben modern und zeitgemäß in Zürich, dem Hauptsitz des Unternehmens. Allen Modellen gemeinsam ist die Verbindung von ausgereifter Technik, klassischem Design und dem gewissen Etwas. Das Design von Maurice Lacroix-Uhren ist nämlich immer einen Tick anders, besonders und außergewöhnlich – und dies auch noch zu einem oft unglaublich günstigen Preis.

Kein Wunder also, dass funkelnde Uhren von Maurice Lacroix allesamt mit dem stilisierten M als Markenzeichen versehen sind, in der ganzen Welt bestens verkauft. Schließlich umfassen die Serien Fiaba, Les Classiques, Masterpiece, Miros, Pontos und Starside eine Modell-Vielfalt, die von rund bis eckig, von Gold bis Edelstahl, von klassisch-mechanisch bis zu absolutem Chrono-High Tech, von 1.000 bis fast 20.000 Euro reicht. Ganz sicher ist da für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das Richtige dabei.

Bildquelle: Maurice Lacroix Database


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