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Der richtige Schulranzen

Der richtige Schulranzen

Der richtige Schulranzen: Kriterien, Bienchen, Eselsohren und Hintergründe

Die Auswahl und der Kauf des richtigen Schulranzens ist für Eltern und für Kinder kein Spaziergang – nicht zuletzt, weil nicht wenige Kräfte auf die Beteiligten wirken. Die Eltern, sind in der Regel primär daran interessiert, dass der Sprössling ein Modell bekommt, das sich gut tragen lässt, alles Erforderliche transportiert und dabei eine übersichtliche Einteilung aufweist – das erforderliche Zubehör ist nützlich, aber nicht unbedingt notwendig.

Die Sicherheit des Sprößlings sollte jedoch in jedem Fall gewährleistet sein – Reflektoren sind unverzichtbar, denn der Schulweg muss nicht selten in der Dunkelheit zurückgelegt werden. Im Hinterkopf haben die Eltern dann auch die Ratschläge und Wünsche der zuständigen Pädagoginnen und Pädagogen – hier hat jeder ganz individuelle Wünsche und Ergänzungen.

Wenn hier ein Fach für einen großen Sammelordner vorhanden sein muss, dann ist es dort ein mittelgroßes Fach für klein geschnittenes Gemüse, oder für ein anderes pädagogisches Steckenpferd.

Die Macht des Medienverbundsystems und der Peergroup

Den Sprößling selbst bewegen ganz andere Fragen – und die haben weder mit den Erwägungen der Eltern, noch mit professionellen Steckenpferden der PädagogInnen zu tun. Neben den Wirkungen und Begleiterscheinungen von Medienverbundsystemen, mittels derer ganze Industriezweige unzählige Kinder dazu bewegen, alle Produkte zu begehren, die eine lustige Biene, einen lächelnden Kobold, oder einen schillernden Universalretter auf sich tragen, gibt es noch die Peergroup.

Die repräsentiert die Meinung der Kinder, auf die es ankommt – und gegen diese Meinung sind alle Eltern machtlos, PädagogInnen schütteln den Kopf und setzen Kinder auseinander: Die Macht der Peergroup bleibt unerschüttert.

Sie ist ein unbestechliches Gremium, das über das Sein und Nicht-Sein der Biene entscheidet und die Kriterien für den optimalen Schulranzen, oder Schulrucksack entwickelt. Es grenzt an einer Wunder, dass die internetbegabten Kleinen noch kein Bewertungsportal für www.schulranzen.net betreiben! Zurück zur Peergroup: Dieses Gremium mit der anglizistischen Bezeichnung setzt sich aus den Schulfreunden des Sprosses zusammen – und zwar denen, die er für wichtig hält. Gut ist der Schulranzen dann, wenn er deren Beurteilung stand hält, oder noch darüber hinaus geht. Ein Transportmittel für Lernutensilien, dass von dort kritisiert, oder gar belächelt wird, ist nicht nur untragbar im doppelten Sinne, sondern eine Gefahr.

Kompromisse …

Wie so oft im Leben gilt es dann, kluge Kompromisse anzubahnen. Wenn eine gemeinsame Vorauswahl der möglichen Schulranzen unter www.schulranzen.net treffsicher Bienchen, Kobolde und Universalretter an die Plätze 1, 2 und 3 manövriert hat und auch die Preisgestaltung ein ähnliches Gefüge aufweist, dann könnte ein cooler Schulrucksack ein für beide Seiten akzeptabler Mittelweg sein. Schulrucksäcke sind – auch aus der anderen Perspektive – grundsätzlich „cooler“: Denn insbesondere ältere Schüler tragen sie. Der Adressatengruppe entsprechend, schwirrt kein Bienchen mehr auf ihnen und auch der Weltretter wurde mit dem letzten Schulranzen entsorgt.

So kann dann die Vorauswahl für den Kompromiss erfolgen. Einfach wird das auch wieder nicht, denn nicht alle Rucksäcke weisen die erforderliche Form auf, um DIN A 4 Heftern und Heften ausreichenden Raum zu geben, damit sie keine „Eselsohren“ bekommen. Auch bei Rucksäcken folgt die Form der Funktion – aber mit den Parolen antiquierter Schulen für Design wird man wohl den Spross nicht locken können.

und Entwicklungschancen:

Was bleibt, ist die Ruhe zu bewahren und darauf zu warten, dass die Peergroup den Kritereinkatalog überarbeitet. Oder plötzlich – eines Morgens – das Vorstandsmitglied des Gremiums mit einem Schulrucksack von Dakine in der Schule erscheint: Dann ist die Wahl getroffen – ein Dakine Rucksack muss her – und das ganz schnell! Und vielleicht zieht sogar ein neues Mitglied in die Peergroup ein: Schulranzenkauf verlangt viel Zeit, Kraft und Sensibiliät – und manchmal hilft es auch, sich zu erinnern. Waren wir nicht auch so?


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